GEW Hessen fordert: „Schulsozialarbeit endlich als Regelaufgabe an Schulen anerkennen und fördern“

30.6.2015

Frankfurt (GEW): „Im Gegensatz zu vergleichbaren Ländern wie Baden-Württemberg oder Bayern führt die  Schulsozialarbeit in Hessen ein Schattendasein, aus dem sie dringend hervorgeholt werden muss“, erklärte Karola Stötzel, stellvertretende Landesvorsitzende der GEW Hessen,  heute in Wiesbaden. GEW Hessen fordert: „Schulsozialarbeit endlich als Regelaufgabe an Schulen anerkennen und fördern“ weiterlesen

Weiterförderung von Schulsozialarbeit in Hessen. Einladung zum Pressegespräch. Einladung zum Pressegespräch am Dienstag, den 30. Juni 2015, um 16.30 Uhr Ort: Landespressekonferenz Schlossplatz 1-3, Wiesbaden, Raum 307 W Weiterförderung von Schulsozialarbeit in Hessen Mittels der o.gen. Petition, veröffentlicht auf der Plattform openPetition Deutschland, protestierten wir dagegen, dass das hessische Kultusministerium sich mit der Verlagerung der Mittel für Schulsozialarbeit aus der Verantwortung zurückgezogen hat. Wir fordern das Ministerium auf, Schulsozialarbeit als Regelaufgabe anzuerkennen und zu fördern. Schulsozialarbeit hat sich seit Mitte der 1970er Jahre bewährt, weil sie mit vergleichsweise geringen finanziellen und personellen Mitteln effektive Präven­tionsarbeit leistet, weil sie Schülerinnen und Schülern insbesondere bei akuten Krisen einen niedrigschwellig­en, unbürokratischen Zugang zum Beratungsangebot bietet, weil Schulen und Lehrer neue Aufgaben wie z. B. Inklusion und Förderung von Flüchtlingsk­indern besser mit Unterstützung von Schulsozialarbeit bewältigen können, weil es mit Hilfe von Schulsozialarbeit gelingt, die Quote der Schulabbrecher zu verringern, weil Schulsozialarbeit wirksam berufsvorbereitend tätig ist und den Übergang Schule – Be­ruf erfolgreich begleitet. weil Schulsozialarbeit bei Gefährdung des Kindeswohls oft als die erste Instanz in der Lage ist, helfend einzugreifen. weil durch Schulsozialarbeit das soziale Klima an der Schule sich entscheidend verbessert, 12.118 Personen ( 9.772 aus Hessen) unterstützten die Petition. Unterschrieben haben Lehrer, Schulleiter, Sozialarbeiter, Eltern, Psychotherapeuten, Hochschulleh­rer und Schüler. Unterstützt wurde die Petition von folgenden Organisationen: Bundesarbeitsgemeinschaft katholischer Jugendsozialarbeit (BAKJ), Arbeiterwohlfahrt (Bezirks­verbände Hessen-Süd und Hessen-Nord, Kreisverband Frankfurt), Landesverband der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und ver.di (Landesverband Hessen). An dem Pressegespräch wird Jasmin Berg, Leiterin der SIS – Sozialarbeit in der Schule an der Ernst Reuter-Schule II, Frankfurt teilnehmen.

Karola Stötzel, stellvertr. Vorsitzende der GEW Hessen
Prof. em. Dr. Wilma Aden Grossmann, Universität Kassel
Prof. em. Dr. Gerd Iben, Goethe-Universität Frankfurt

Einladung zum Pressegespräch
am Dienstag, den 30. Juni 2015, um 16.30 Uhr
Ort: Landespressekonferenz
Schlossplatz 1-3, Wiesbaden, Raum 307 W Weiterförderung von Schulsozialarbeit in Hessen. Einladung zum Pressegespräch. Einladung zum Pressegespräch am Dienstag, den 30. Juni 2015, um 16.30 Uhr Ort: Landespressekonferenz Schlossplatz 1-3, Wiesbaden, Raum 307 W Weiterförderung von Schulsozialarbeit in Hessen Mittels der o.gen. Petition, veröffentlicht auf der Plattform openPetition Deutschland, protestierten wir dagegen, dass das hessische Kultusministerium sich mit der Verlagerung der Mittel für Schulsozialarbeit aus der Verantwortung zurückgezogen hat. Wir fordern das Ministerium auf, Schulsozialarbeit als Regelaufgabe anzuerkennen und zu fördern. Schulsozialarbeit hat sich seit Mitte der 1970er Jahre bewährt, weil sie mit vergleichsweise geringen finanziellen und personellen Mitteln effektive Präven­tionsarbeit leistet, weil sie Schülerinnen und Schülern insbesondere bei akuten Krisen einen niedrigschwellig­en, unbürokratischen Zugang zum Beratungsangebot bietet, weil Schulen und Lehrer neue Aufgaben wie z. B. Inklusion und Förderung von Flüchtlingsk­indern besser mit Unterstützung von Schulsozialarbeit bewältigen können, weil es mit Hilfe von Schulsozialarbeit gelingt, die Quote der Schulabbrecher zu verringern, weil Schulsozialarbeit wirksam berufsvorbereitend tätig ist und den Übergang Schule – Be­ruf erfolgreich begleitet. weil Schulsozialarbeit bei Gefährdung des Kindeswohls oft als die erste Instanz in der Lage ist, helfend einzugreifen. weil durch Schulsozialarbeit das soziale Klima an der Schule sich entscheidend verbessert, 12.118 Personen ( 9.772 aus Hessen) unterstützten die Petition. Unterschrieben haben Lehrer, Schulleiter, Sozialarbeiter, Eltern, Psychotherapeuten, Hochschulleh­rer und Schüler. Unterstützt wurde die Petition von folgenden Organisationen: Bundesarbeitsgemeinschaft katholischer Jugendsozialarbeit (BAKJ), Arbeiterwohlfahrt (Bezirks­verbände Hessen-Süd und Hessen-Nord, Kreisverband Frankfurt), Landesverband der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und ver.di (Landesverband Hessen). An dem Pressegespräch wird Jasmin Berg, Leiterin der SIS – Sozialarbeit in der Schule an der Ernst Reuter-Schule II, Frankfurt teilnehmen. weiterlesen

Wilma Aden-Grossmann: Studentenwohnheim Ginnheimer Landstraße 40 in Frankfurt

Ende der 1950er Jahre war es für Studierende in Frankfurt sehr schwierig, eine „Bude“ zu finden. Deshalb wurde ein großes Studentenwohnheim geplant und dafür sollte das ehemalige alte Krankenhaus in Bockenheim abgerissen werden. Da dieses einige Jahre dauern würde, beschloss der Leiter des Studentenwerks Günter Kallauch, in der Zwischenzeit das Gebäude als Studentenwohnheim zu nutzen. Man wollte aber nichts investieren und die Studierenden sollten alles in Selbstverwaltung regeln. Wilma Aden-Grossmann: Studentenwohnheim Ginnheimer Landstraße 40 in Frankfurt weiterlesen

Wilma Aden-Grossmann: Karen Siemsen – Portrait einer jüdischen Sozialpädagogin

Während meiner Arbeit an der Biographie von Prof. Dr. Berthold Simonsohn1 machte ich 1994 die Bekanntschaft mit seiner verwitweten Schwägerin Karen Siemsen, die mit Carl2, dem älteren Bruder von Berthold Simonsohn, verheiratet war. In mehreren langen Gesprächen erzählte sie von ihren Erfahrungen in der sozialpädagogischen Arbeit vor 1933 und von ihrer Emigration nach Palästina. Ihr Schicksal als verfolgte Jüdin berührte mich, und ihre sozialpädagogischen Erfahrungen in der Kinder- und Jugendarbeit vor 1933, die ihre Wurzeln in der fortschrittlichen Sozialpädagogik der Weimarer Republik einerseits und in der zionistischen Jugendbewegung andererseits hatten, faszinierten mich. Sie repräsentiert einen Zweig der sozialpädagogischen Tradition, deren Vertreter durch die Nationalsozialisten bekämpft, aus Deutschland vertrieben oder ermordet wurden.  So entschloß ich mich, eine Skizze ihres Lebensweges zu verfassen. Wilma Aden-Grossmann: Karen Siemsen – Portrait einer jüdischen Sozialpädagogin weiterlesen

Prof. i.R. Dr. Wilma Aden-Grossmann „Rabenmütter“ oder der mühsame Weg zur Anerkennung mütter­licher Berufstätigkeit. Eine sozialethische Be­trachtung

Vortrag im Rahmen der öffentlichen Vortragsreihe „Ethische Aspekte aktueller Zeit­fragen“ der Hochschule Eßlingen, Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit & Pflege am 18. Oktober 2011

Sehr geehrte Frau Professorin Simon-Hohm, sehr geehrte Frau Professorin Maar, meine Damen und Herren, Kommilitonninen und Kommilitonen.

Ich danke den Veranstalterinnen dieser öffentlichen Vortragsreihe sehr herzlich für Ihre Ein­ladung. Wie bereits in den Jahren zuvor sind die Vortrags­themen breit gestreut zwischen unterschiedlichen Fachgebieten und ermöglichen damit einen interdisziplinären Austausch. Wichtig ist aber auch, dass hier die Möglichkeit be­steht, aktuelle ge­sellschaftspolitische Fragen aufzugreifen, was ich auch in meinem Vortrag über „Rabenmütter oder der mühsame Weg zur Anerkennung mütterlicher Berufstätigkeit“ beabsichtige. Prof. i.R. Dr. Wilma Aden-Grossmann „Rabenmütter“ oder der mühsame Weg zur Anerkennung mütter­licher Berufstätigkeit. Eine sozialethische Be­trachtung weiterlesen